1. Tag: Wien – Kairo
Linienflug mit Austrian 11.10 – 15.35 Uhr von Wien nach Kairo, nach Erledigung der Einreiseformalitäten Transfer zum Hotel, Abendessen und Nächtigung.
Die Schätze Kairos und das neue Grand Egyptian Museum
Do. 19. 03. bis Di. 24. 03. 2026
1. Tag: Wien – Kairo
Linienflug mit Austrian 11.10 – 15.35 Uhr von Wien nach Kairo, nach Erledigung der Einreiseformalitäten Transfer zum Hotel, Abendessen und Nächtigung.
2. – 5. Tag: Kairo
Heliopolis, Fustat, Al Kahira – die Siegreiche, alles Namen für die Millionenmetropole Kairo. Natürlich widmen wir uns ausführlich dem neuen Grand Egyptian Museum, welches nach vielen Verzögerungen 2025 endlich seine Pforten öffnete. Mit einer Grundfläche von 81.000 m² ist es das größte archäologische Museum der Welt und zeigt mit etwa 50.000 Exponaten einen grandiosen Einblick in die altägyptische Kultur. Viele der Sammlungsstücke des Museums stammen aus dem Ägyptischen Museum in Kairo und aus kleineren Museen aus ganz Ägypten. Hauptattraktion ist die erste nahezu vollständige Ausstellung der Grabbeigaben von König Tutanchamun aus dessen Grab KV 62 im Tal der Könige, die mehr als 5000 Gegenstände umfasst.
Die Grand Staircase mit ihren großartigen Skulpturen führt zum Panorama-Fenster, das den Blick auf die Pyramiden von Gizeh freigibt. In einem Nebengebäude ist eines von zwei Sonnenschiffen von Cheops ausgestellt, die 1954 auseinandergebaut in zwei versiegelten Gruben an der Cheops-Pyramide entdeckt wurden. Nach der ausführlichen Besichtigung des Museums besuchen wir am Nachmittag das Plateau mit den drei großen Pyramiden, jene des Khufu/Cheops, die größte und monumentalste des Landes, der des Khafre/Chephren und der des Menkaure/Mykerinos. Den Abschluß bildet der Große Sphinx, dessen Bauzeit in die Regierungszeit von Pharao Chephren (um 2520 bis 2494 v. Chr.) fällt. Nach ihrer Entstehung in der 4. Dynastie wurde der Sphinx mehrfach restauriert, beispielsweise während der 18. Dynastie. Als Datierung geht man von 1515 bzw. 1415 v. Chr. aus, was der Regierungszeit von Amenophis I., wahrscheinlicher aber Amenophis II., dem Sohn des Thutmosis III. entsprechen würde. Möglicherweise ist der disproportionale Kopf in dieser Zeit nachgearbeitet worden.
Wir besuchen Alt-Kairo mit den beeindruckenden Überresten der Festung Babylon/Per Hapu Lon. Nahebei liegen eindrucksvolle Monumente der koptischen Kultur wie etwa die Sergius und Bacchus-Kirche, deren Ursprünge wahrscheinlich auf das 5. Jahrhundert zurückgehen. Die sogenannte „Hängende Kirche“ oder Al Moaqalla birgt eine prachtvolle frühchristliche Kanzel. Sitt Barbara ist ebenfalls eine frühchristliche Gründung und erhielt im 11. Jahrhundert Reliquien der heiligen Barbara. Wunderschöne Exponate koptischer Kunst genießen wir im Koptischen Museum. Dahinter liegt die Ben Ezra-Synagoge, nach der örtlichen Überlieferung wurde an dieser Stelle Moses als Kleinkind gefunden. Die Synagoge ist bekannt für ihren Genisafund aus dem 19. Jahrhundert, bei der rund 200.000 Manuskripte auf Hebräisch, Aramäisch und Judäo-Arabisch, verfasst ab 800, entdeckt wurden. Den Abschluß in Fustat bildet die Moschee des Amr-ibn-el-As, des arabischen Eroberers Ägyptens, der die Stadt 641 einnahm.
Die Zitadelle von Kairo geht auf die Fatimiden-Zeit zurück und wurde von Salah-ed-Din Ayyub massiv ausgebaut. Im Zentrum erhebt sich die Mohammed-Ali-Moschee – die sogenannte „Alabastermoschee“, nach osmanischen Vorbildern 1884 vollendet. Der Mamluckensultan Mohammed ibn Qalawun ließ den großartigen Komplex der Sultan-Hassan-Moschee zwischen 1356 und 1362 errichten. Die Ibn-Tulun-Moschee entführt uns in die Frühzeit islamischer Architektur, 879 vollendet und berühmt für ihr spiralförmiges Minarett. Das Museum der Ägyptischen Zivilisationen vermittelt einen Überblick über die Entwicklung der ägyptischen Zivilisation von der Vorgeschichte, über das Alte Ägypten, die griechisch-römische Zeit, die Koptische Epoche und die Islamische Periode bis hin zum modernen Ägypten.
Ein weiterer Ausflug führt uns nach Sakkara der „Totenstadt“ südlich von Gizeh. Im Mittelpunkt steht die berühmte Stufenpyramide des Djoser, quasi der Ursprung des Pyramidenbaus. Dazu kommen wohlerhaltene Wandmalereien in den Mastabas und das sogenannte Serapeum. Im Imhotep-Museum begeben wir uns auf die Spuren des legendären, später vergöttlichten Architekten der Stufenpyramide. Noch etwas weiter südlich liegt die berühmte „Knickpyramide“ des Pharaos Snofru. Die Rote Pyramide ist die größte der Pyramiden in der Nekropole von Dahshur und auch als Nord-Pyramide bekannt. Den Namen Rote Pyramide verdankt sie der rötlichen Färbung des Gesteins, aus dem ihr heute unverkleideter Kern erbaut wurde. Sie ist etwa ebenso hoch und fast so alt wie die zwei Kilometer südlich gelegene Knickpyramide. Nach dieser Süd-Pyramide in Dahschur – und nach der Stufenpyramide in Meidum – war die Nord-Pyramide die dritte große Pyramide, die für König Snofru (Pharao etwa von 2670 bis 2620 v. Chr.) während der 4. Dynastie im Alten Reich errichtet wurde und diente ihm vermutlich als Grabmal.
6. Tag: Kairo – Wien
Nach Beendigung der Besichtigungen Transfer zum Flughafen und Heimflug mit Austrian/Egypt Air 16.35 – 19.20 Uhr von Kairo nach Wien.
6 Tage Flug/Bus/Halbpension
Donnerstag, 19.03. – Dienstag, 24.03. 2026
Pauschalpreis: € 2190,-
Einbettzimmerzuschlag: € 240.-
Leistungen:
Flüge mit Austrian/Egyptair incl. aller Gebühren, Hotel **** mit Halbpension, alle Besichtigungen, drahtloses Audiosystem, Reiseleitung Johannes Grumet
Nicht inkludiert: Eintrittsgebühren, Reiseversicherung, Visum (dzt. 25 US-Dollar – Reisepass muß noch mindestens 6 Monate gültig sein)
Mindestteilnehmerzahl: min. 12/max. 16 Personen
Wir raten Ihnen zum Abschluß einer Reiseversicherung !
