"Nordgriechenland – Auf den Spuren von Mönchen und Göttern"

Von Ioannina zu den Meteora-Klöstern und nach Philippi

Die Fortsetzung der Reise „Auf den Spuren Alexander des Großen“ von 2019

von Di, 21. 09. bis So, 26. 09. 2021

1. Tag: Wien – Ioannina

Mittags Linienflug mit Austrian 12.35-15.20 Uhr von Wien nach Thessaloniki, danach Weiterfahrt nach Ioannina, der Hauptstadt der Provinz Epirus im Nordwesten von Griechenland. 270 km.

2. Tag: Ioannina – Ausflug Dodona und Vikos-Schlucht

Das Zeusorakel in Dodona in Epirus wird bereits von Homer in der Ilias und Odyssee erwähnt. Das Theater, die Tempel, das Prytaneion liegen in einer atemberaubend schönen Landschaft. Dann besuchen wir das kleine, aber hervorragende Archäologische Museum in Ioannina mit schönen Funden aus Dodona, das Byzantinische Museum und sehen die Fethyie-Moschee und das Mausoleum von Ali Pascha. Danach Ausflug in die „Zagorochia“ zum Dörfchen Monodendri, von wo aus man eine atemberaubende Aussicht auf die beeindruckende Vikos-Schlucht hat. 120 km.

3. Tag: Ioannina – Meteora-Klöster – An den Thermäischen Golf

Heute erreichen wir bei Kalambaka die weltberühmten Meteora-Klöster. In die zahlreichen Höhlen im Konglomeratgestein am Rande der Flussebene des Pineios zogen sich schon im 11. Jahrhundert n. Chr. die ersten Eremiten zurück, um ein asketisches Leben zu führen. Aus den verschiedenen Einsiedeleien, von denen in zahlreichen Höhlen heute noch Reste zu finden sind, kamen die Mönche am Sonntag zusammen, um Gottesdienste abzuhalten. Die Mönchsgemeinschaft errichtete mit der Klause Doùpiani im 11. Jahrhundert ein erstes Kloster. Um 1344 gelangte der Mönch Athanasios, begleitet von seinem Ziehvater Gregorios und weiteren Gefährten vom Berg Athos her in die Gegend. Die Mönche bezogen mehrere schon früher bewohnte Höhlen und lebten als Einsiedler; Athanasios gründete wohl um 1356 das Kloster Metamòrphosis oder Megàlo Meteoro als erstes und größtes der Meteora-Klöster. In der Folge wurden auf den umliegenden Felsen noch weitere Klosterbauten errichtet, die zum Großteil zu Fuß kaum erreichbar waren, die Mönche und Bedarfsgüter wurden vom Talgrund aus mit Winden in die Klöster hinaufgezogen. Während der Zeit der osmanischen Herrschaft flohen viele Gläubige nach Meteora, um hier ihren Glauben ausüben zu können, was unter der türkischen Herrschaft nicht einfach möglich war. Die entstehende Glaubensgemeinschaft war derjenigen auf dem heiligen Berg Athos sehr ähnlich. Nach dem Besuch der bedeutendsten Klöster erreichen wir, vorbei am Olymp und entlang des Tempe-Tales abends den Thermäischen Golf.

 

4. Tag: Thermäischer Golf – Kavala

Platamonas ist eine der beein-druckendsten Burganlagen Griechenlands. Der fränkische König von Thessaloniki, Bonifatius I. von Montferrat baute die Festung in ihrer heutigen Form 1205 auf den Mauern einer byzantinischen Festung aus dem 6.-10. Jahrhundert. Ab 1389 fiel die Burg und die Ortschaft unter die Herrschaft des Osmanischen Reiches. Danach erreichen wir die archäologische Zone von Dion. Dion war eine Gründung des thrakischen Stammes der Pierier. Um 700 v. Chr. wurde die Stadt von Makedonen erobert und die Einwohner im 7. Jahrhundert v. Chr. unter Perdikkas I. umgesiedelt. Der makedonische König Archelaos I. (413–399 v. Chr.) ließ hier erstmals olympische Festspiele ausrichten. Ihm zu Ehren wurde der Tempel des Zeus gebaut. Damit stieg der Ort zu einem wichtigen religiösen Zentrum der Makedonen auf. Später diente dieser Ort als eine Militärfestung König Philipps II., des Vaters Alexanders des Großen. Nach dem Besuch der Ausgrabungen bewundern wir auch die herrlichen Exponate des örtlichen Museums. Weiterfahrt via Thessaloniki nach Kavala. 270 km.

 

5. Tag: Kavala und Philippi

Gegründet wurde Kavala im 7. Jahrhundert v. Chr. von griechischen Bewohnern der benachbarten Insel Thasos als Neapolis. Muhammad Ali Pascha, der Begründer jener Dynastie, die bis 1953 Ägypten regierte, wurde hier um 1770 geboren. Er stiftete 1817 den Bau des Imaret, ein Ensemble aus Moschee, Koranschule und Armenspeisehaus, gelegen an der Stadtmauer der Halbinsel Panaghia mit Blick auf den darunter liegenden Hafen. Weitere bedeutende Bauten der Stadt sind die Zitadelle, die St. Nikolaus-Kirche mit dem Paulus-Denkmal und der Aquädukt aus türkischer Zeit. Im Jahr 49 ging Paulus von Tarsus im heutigen Kavala an Land und gründete in Philippi die erste christliche Gemeinde auf europäischem Boden. Die Niederlassung existierte seit 362 v. Chr. als Gründung der Thasiten innerhalb ihrer Peraia unter dem Namen Krenides. Die Umbenennung in Philippi erfolgte durch Philipp II. von Makedonien, der um 355 v. Chr. die thasitische Siedlung im Zuge der Ausdehnung des makedonischen Einflussbereiches nach Osten einnahm. Neben dem Theater, den Basiliken, dem Forum und weiteren bedeutsamen Gebäuden besuchen wir auch die berühmte „Taufstätte“, wo besonders des Apostels Paulus‘ und der heiligen Lydia gedacht wird. 40 km.

 

6. Tag: Kavala – Wien

Nach kurzer Anfahrt erreichen wir Amphipolis am Strymonas mit dem berühmten „Löwen von Amphipolis“ und dem Museum mit den Funden aus der größten bisher in Griechenland freigelegten Grabanlage, dem sogenannten Kasta Grab. Danach Transfer zum Flughafen von Thesssaloniki und Heimflug mit Austrian 16.00-16.55 Uhr. 150 km.

 

6 Tage Flug/Bus/Halbpension

Dienstag, 21.09. – Sonntag, 26.09. 2021

Pauschalpreis: € 1590,-

Einbettzimmerzuschlag: € 190.-

Leistungen:

Flüge mit Austrian incl. aller Gebühren, Busrundfahrt laut Programm, Nächtigung in Hotels **** mit Frühstücksbuffet und Abendessen, alle Besichtigungen, drahtloses Audio-System, Reiseleitung Johannes Grumet, örtl. Reisebegleitung

Nicht inkludiert: Eintrittsgebühren, Reiseversicherung

Mindestteilnehmerzahl: min. 10/max. 18 Personen

Wir raten Ihnen zum Abschluß einer Reiseversicherung !