Malta

"Malta"

Tempel, Kirchen, Johanniter

von Di, 10. 11. bis Mo, 16. 11. 2020

 

1. Tag: Wien – Malta

Linienflug mit Air Malta von Wien nach Malta,von 10.30 – 12.40 Uhr. Wir besuchen diegroßartige Tempelanlage von Tarxien. Der erste Tempel entstand ungefähr 3100 v. Chr. und ist der am reichsten verzierte Tempel auf Malta. Der mittlere Tempel wurde etwa 3000 v. Chr. errichtet. Er ist dadurch einzigartig, dass er, anders als der Rest der maltesischen Tempel, drei symmetrische Apsidenpaare anstelle der üblichen ein oder zwei Apsidenpaare aufweist. Der östliche Tempel entstand um 3100 v. Chr. Danach geht es zum Hypogäum von Hal Saflieni, einer atemberaubenden unterirdischen Stätte, die sowohl als Friedhof, als Heiligtum und vielleicht auch als eine Art Initiationszentrum diente (Besichtigung sofern möglich). Abends beziehen wir unser Quartier in Sliema.

 

2. Tag: Malta – La Valletta

Heute besuchen wir die Kulturhauptstadt 2018, La Valletta. Die Hauptstadt Maltas gilt als eine der historisch am besten gesicherten Städte der Welt, denn sie wird von einem Ring aus Bastionen umgeben. Wir besuchen die großartige St. John’s Co-Cathedral mit Caravaggios berühmter „Enthauptung des hl. Johannes“, bewundern die einzigartigen Exponate des Archäologischen Museums, sehen die herrliche Fassade der „Auberge de Castille“, den Großmeisterpalast mit den Prunkräumen, das Manoel-Theater und genießen die herrliche Aussicht von den Upper Barraca Gardens.

3. Tag: Malta – Mdina und Rabat

Die alte Hauptstadt Mdina wird auch die „Stille“ genannt. Die reichgeschmückte Kathedrale und das angeschlossene Museum, die Mauern, Tore und Paläste, die schmalen Gäßchen vermitteln das Gefühl, ein paar Jahrhunderte ins Mittelalter zurückversetzt worden zu sein. Die St. Agatha’s Catacombs liegen in Rabat, ihre Ursprünge lassen sich auf etwa das Jahr 200 datieren und sie haben eine ähnliche Ausdehnung wie die St. Paul’s Catacombs. In diesen Gängen soll sich um 248 die Heilige Agatha versteckt haben, daher rührt auch die Bezeichnung. Den Abschluß bildet der Besuch der Pfarrkirche von Mosta mit ihrer gewaltigen Kuppelkonstruktion.

 

4. Tag: Malta – Ausflug zur Nachbarinsel Gozo

Heute geht es per Schiff auf Maltas Nachbarinsel Gozo, die zweitgrößte Insel des Archipels. In der Inselhauptstadt Victoria erwartet uns die mächtige Zitadelle mit der Kathedrale, dem Museum und einem herrlichen Rundblick über die Insel. Danach besuchen wir die Tempelanlage von Ggantija. Ġgantija bedeutet so viel wie „Turm der Riesen” oder „gigantisch”, der Legende nach soll die eindrucksvolle Kultstätte von einer Riesin in nur einer Nacht erbaut worden sein, die noch dazu in einem Arm ihr Kind hielt. Noch heute sind die Tempelmauern an einigen Stellen sechs Meter hoch. Die gewaltigen, über 50 Tonnen schweren Korallenkalksteinquader der Mauern deuten auf eine ursprünglich noch größere Höhe hin. Die neoromanische Basilika von Ta Pinu ist eines der bedeutendsten Wallfahrtsziele der Insel. Danach genießen wir einen wundervollen Ausblick auf das berühmte „Azur Window“. Wegen seiner majestätischen Kirche, die Johannes dem Täufer geweiht ist, ist Xewkija bekannt. Sie ist die größte Kirche in Gozo und überragt die Stadt, ihre Kuppel hat den viertgrößten Durchmesser einer Kirchenkuppel in Europa.

 

5. Tag: Neolithische Tempel: Hagar Qim und Mnjadra

Wohl zu den bedeutendsten prähistorischen Tempelanlagen zählt jene von Hagar Qim, in diesem Tempelkomplex finden sich die Reste von vier Tempeln, die zwischen 3600 und 2500 v. Chr. entstanden sind, darunter der am besten erhaltene Südtempel. Nahebei liegt die guterhaltene Tempelanlage von Mnajdra in großartiger Position an der Steilküste. Danach gibt es (fakultativ) die Möglichkeit zum Besuch der Blauen Grotte mit ihren herrlichen Farbspielen. In Ghar Dalam, der „Höhle der Finsternis“, fanden Forscher riesige Mengen von Tierknochen, die bis zu 250.000 Jahre alt sind.

 

6. Tag: Malta – „The Three Cities“

Die Drei Städte können mit Recht von sich behaupten, die Wiege der maltesischen Geschichte zu sein. Vittoriosa, Senglea und Cospicua dienten nahezu allen Völkern, die je auf den Inseln siedelten, als Wohnstatt und Festung. Die Häfen in ihren Buchten werden bereits seit phönizischen Zeiten genutzt. Als erste Heimstatt der Ritter des Hl. Johannes, sind die Paläste, Kirchen, Forts und Bastionen der Drei Städte um einiges älter als die von Valletta. Besonders beeindruckend ist der Inquisitorenpalast aus dem 16. Jahrhundert, das Fort St. Angelo und die Kirche des heiligen Laurentius. Eine ausgedehnte Hafenrundfahrt rundet unseren Besuch ab.

 

7. Tag: Malta – Wien

Morgens Transfer zum Flughafen und Heimflug mit Air Malta nach Wien 07.15 – 09.20 Uhr.

7 Tage Flug/Bus/Halbpension

Dienstag, 10.11. – Montag, 16.11. 2020

Pauschalpreis: € 1090,-

Einbettzimmerzuschlag: € 190.-

Leistungen:
Direktflüge mit Air Malta incl. aller Gebühren, Busfahrten wie im Programm angegeben, Nächtigung im Hotel**** in Sliema mit Frühstücksbuffet und Abendessen, alle Besichtigungen und Ausflüge wie beschrieben, drahtlose Audioguides, Reiseleitung Johannes Grumet und örtliche Reisebegleitung.

Nicht inkludiert: Eintrittsgebühren, Reiseversicherung

Mindestteilnehmerzahl: min. 10/max. 16 Personen

Wir raten Ihnen zum Abschluß einer Reiseversicherung !