Krakau

"Krakau"

Polens herrliche Königsstadt

Mi, 04.11. – So, 08.11. 2020

 

1. Tag: Wien – Krakau

Fahrt von Wien via Preßburg/Bratislava nach Zvolen mit seinem wunderschönen Renaissance-Schloß, das ein bemerkenswertes Museum mit gotischen Exponaten beherbergt. Weiterfahrt via Rosenberg/Ruzomberok nach Krakau. 490 km.

 

2. bis 4. Tag: Krakau und Wieliczka

“Polens heimliche Hauptstadt“ Krakau blickt auf eine lange und reiche Geschichte zurück. Residenz derKönige, reiche Bürgerstadt und Universitätsstadt, wurde die Stadt im Mittelalter auch eine bedeutende Marktstadt und Handelsmetropole. Wir besuchen den weltberühmten Wawel mit der beeindruckenden Kathedrale, in deren Krypta eine Vielzahl polnischer Könige beigesetzt wurden, und dem Schloß mit seinen reichen Interieurs und der prachtvollen Schatzkammer. Im Nationalmuseum bewundern wir Leonardos berühmte „Dame mit dem Hermelin“ und weitere mittelalterliche Kostbarkeiten. Etwa 350 kostbare Hauptwerke der ehemaligen Czartorisky-Sammlung sind im Arsenal des Stadtpalais ausgestellt. Auf dem Rynek besuchen wir die Marienkirche mit dem großartigen Hochaltar von Veit Stoß, den der Künstler 1489 vollendete. Wir spazieren entlang der Tuchhallen zum Stadtturm, zur kleinen Adalbert-Kirche und weiter zur prachtvollen Jesuitenkirche und der romanischgotischen Andreaskirche. Wunderschöne Kreuzgänge bergen die Klöster der Franziskaner und der Dominikaner. Das jüdische Krakau erleben wir im Stadtteil Kazimierz mit der Alten Synagoge, der Remuh-Synagoge und dem beeindruckenden Jüdischen Friedhof. Prachtvolle Architektur bewundern wir auch in der Fronleichnamskirche und der ehemaligen Klosterkirche St. Katharina. Das „Pantheon“ Krakaus sehen wir in der Krypta der Michaeliskirche. Von der Stadtbefestigung ist vor allem das Florianstor mit der Barbakane gut erhalten, davor erhebt sich das Denkmal für die Schlacht von Tannenberg, wo 1410 das Heer des Deutschen Ordens unter Hochmeister Konrad von Jungingen den vereinten Streitkräften der Polen und Litauer unterlag. Erstmals wird Wieliczka als Magnum Sal (Großes Salz) in einer päpstlichen Urkunde um 1125 erwähnt. Die Stadt erhielt 1290 das fränkische Stadtrecht durch Herzog Przemysl von Krakau und Sandomir verliehen und war königliche Bergstadt. 1368 erließ Kasimir der Große eine Bergordnung, die die Salzproduktion und den Salzhandel regelte. Die Verwaltung der Salinen oblag einem Salzgrafen, der seinen Sitz im Schloss Wieliczka hatte. Aus den Einnahmen des Salzhandels, der während seiner Blüte vom 14. bis ins 16. Jahrhundert ein Drittel der Staatseinnahmen erwirtschaftete, wurden unter anderem die Kosten für den Bau des Wawels, der Akademie und der Stadtmauern in Krakau sowie der Heeressold bestritten. Heute zählt die Salzmine zum UNESCO-Weltkulturerbe und fasziniert durch die Kapellen, Räume, Gänge und Statuen, die die Bergleute hier aus dem reinen Salz herausschlugen.

 

5. Tag: Krakau – Wien

Die Heimfahrt führt uns heute nach Olmütz, berühmt durch die riesige, 35 Meter hohe Dreifaltigkeitssäule, die von 1716 bis 1754 erbaut wurde. Das gotische Rathaus und die schönen Palais machen den Großen Ring zu einem architektonischen Juwel. Aber auch das Domviertel mit der einstigen Burg hat noch viel Mittelalterliches bewahrt. Anschließend Heimfahrt nach Wien.

 

5 Tage Bus/Halbpension

Mittwoch, 04.11. – Sonntag, 08.11. 2020

Pauschalpreis: € 990,-

Einbettzimmerzuschlag: € 190.-

Leistungen:
Busfahrt wie im Programm, Hotel **** mit Frühstücksbuffet und Abendessen, alle Besichtigungen und Ausflüge wie beschrieben, drahtlose Audioguides, Reiseleitung Johannes Grumet und örtliche Reisebegleitung.

Nicht inkludiert: Eintrittsgebühren, Reiseversicherung

Mindestteilnehmerzahl: min. 10/max. 16 Personen

Wir raten Ihnen zum Abschluß einer Reiseversicherung !