"Die Normandie"

Auf den Spuren von Wilhelm dem Eroberer
Fr, 15.07. – Fr, 22.07. 2022

1. Tag: Wien – Rouen

Morgens Flug von Wien nach Paris 07.05 – 09.10 Uhr, danach weiter nach Giverny. Der Maler Claude Monet machte das kleine Dorf am rechten Ufer der Seine mit seinen Gemälden weltberühmt. Er lebte hier von 1883 bis zu seinem Tod im Jahre 1926. Wie schon zu Zeiten Monets können Interessierte sich dem Charme des Gartens nicht entziehen. Dann weiter entlang der Seine nach Les Andelys. Das Château Gaillard ist eine Ende des 12. Jahrhunderts von Richard Löwenherz, dem König von England und Herzog der Normandie, erbaute, aber bereits im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit zerstörte Burganlage im Zentrum des „Vexin normand“, sie kostete seinerzeit die enorme Summe von rund 50.000 Livres und orientierte sich an den Burgenbauten der Kreuzfahrerstaaten. Abends Ankunft in Rouen. 180 km.

2. Tag: Rouen und Jumiéges

Wie ein lebendiges Museum unterm normannischen Himmel bezaubert Rouen mit seinen schiefen Fachwerkhäusern, den gepflasterten Gässchen und den vielen gotischen Kirchen. Die Fassade der Kathedrale Notre-Dame umfasst alle gotischen Stil-Epochen und wurde von Monet in zahlreichen Gemälden bei immer anderen Lichtverhältnissen festgehalten. In den Sommermonaten wird die Fassade der Kathedrale im Rahmen der Cathédrale de Lumière phänomenal beleuchtet. Die Kirche Ste-Jeanne d’Arc wurde erst 1979 fertig gestellt, mit ihren klaren Linien und den Fenstern aus dem 16. Jahrhundert entstand sie auf dem Altmarkt an der Stelle, an der die heilige Johanna von Orléans verbrannt wurde. Einst Pestfriedhof der Gemeinde, dienen die während des Pestjahres 1348 entstandenen Gebäude von St-Maclou heute der regionalen Kunstschule als Bleibe. Der „Aître Saint-Maclou“ gilt als praktisch einziger erhaltener Pestfriedhof dieser Art in Europa. Ein kurzer Ausflug in die großen Seine-Schleifen führt zur prachtvollen Abteiruine von Jumiéges. 60 km.

3. Tag: Fécamp und Etretat

Zunächst besuchen wir die heute Fécamp mit seiner prachtvollen Abteikirche, deren Neugründung auf die ersten normannischen Herrscher zurückgeht. Der heutige Kirchenbau, errichtet um 1170–1220, gehört zu den entwicklungsgeschichtlich bedeutenden und interessantesten Beispiele am Übergang von der Romanik zur frühen Gotik in der Normandie. Danach folgt das Naturschauspiel der Felsnadeln von Etretat, eine imponierende Schöpfung der Natur. Der Heimweg führt uns zur Abteikirche von St- Martin-de-Boscherville und deren prachtvolle Gärten. 160 km.

4. Tag: Rouen – Bayeux

Fahrt in Richtung Le Havre und dann über die Pont du Normandie, eine Schrägseilbrücke, die mit 856 m die größte Spannweite in Europa besitzt und 1995 eröffnet wurde. Das Fischerdörfchen Honfleur gehört mit seinen schmalen Häusern, den charmanten Gassen, den pittoresken Fachwerkhäusern und den Resten der Befestigungsanlage (Lieutenance) aus dem 17. Jahrhundert zu einem der reizvollsten Orte der Normandie. Weiter via Ouistreham zu den Landungsstränden des D-Days nach Arromanches-les- Baines zum Musée du Debarquement und weiter entlang des „Gold Beach“ zur Küstenbatterie von Longues-sur-Mer. Den Abschluß bildet der Besuch der wunderschönen Abteikirche von Cerisy-la-Foret , ein Meisterwerk der normannisch-romanischen Kunst. Abends Ankunft in Bayeux. 200 km.

5. Tag: Bayeux und Caen

Der Teppich von Bayeux ist eine in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts entstandene Stickarbeit auf einem rund 52 Zentimeter hohen Tuchstreifen. Die in Bild und Text auf 68 Metern in 58 Einzelszenen dargestellte Eroberung Englands durch den Normannenherzog Wilhelm den Eroberer beginnt mit einem Zusammentreffen von Harald Godwinson, Earl of Wessex, mit dem englischen König Edward und endet mit der Schlacht von Hastings am 14. Oktober 1066. Prachtvoll präsentiert sich die monumentale Kathedrale Notre-Dame und ihre Krypta. Die beiden großen Abteien von Caen, St-Etienne und La Trinité, gehen auf eine Gründung von Wilhelm dem Eroberer und seiner Frau Mathilde zurück und bilden den Gipfelkunst normannischer Baukunst. 60 km.

6. Tag: Bayeux – Mont St-Michel

Unser erster Besuch gilt der herrlichen Kathedrale von Coutances, ehe wir die malerischen Abteiruinen von Hambye erkunden. An der Grenze der Normandie und der Bretagne gelegen, bezaubert der Klosterberg Mont-Saint-Michel Reisende aus aller Welt. Der Mont Saint-Michel gehört zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Frankreichs. Er bietet seinen Besuchern ein unvergessliches Panorama auf seine Bucht und das Meer und lädt zum Innehalten ein. Es ist nicht verwunderlich, dass der Mont-Saint-Michel auch „La Merveille“ genannt wird. Die Ursprünge des Heiligtums gehen auf das Jahr 708 n.Chr. zurück. Aubert, der Bischof von Avranches, errichtete auf dem Felsen ein Heiligtum, nachdem ihm der Erzengel Michael der Legende nach drei Mal erschienen war. 140 km,

7. Tag: Mont St-Michel– Le Mans

Die Burg Fougères stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist mit einer Fläche von zwei Hektar eines der größten Burganlagen Frankreichs und galt als wichtigstes Bollwerk zur Verteidigung der Bretagne. Via Mayenne erreichen wir dann Le Mans, einst einer der Hauptsitz der keltischen Cennomanen. Prachtvoll erhebt sich die Kathedrale St-Julien im Zentrum der wohlerhaltenen Altstadt, welche von den bemerkenswert gut erhaltenen gallo-römischen Stadtmauern umgeben wird. 180 km.

8. Tag: Le Mans – Wien

Im Jahr 876 weihte Karl der Kahle in Chartres eine Kirche und übergab dem Sanktuarium eine heilige Reliquie, die als Sancta Camisia bezeichnete Tunika, die die Jungfrau Maria bei der Verheißung der Geburt Jesu durch den Erzengel Gabriel getragen haben soll. Heute ist in der Kathedrale ein ungefähr 30 × 30 cm großes Tuch dieser Tunika verwahrt. Der heutige gotische Neubau begann kurz nach 1194 und dauerte bis 1260 (offizielle Weihe am 24. Oktober 1260). Der Bau ist über 130 Meter lang und 64 Meter breit. Der Bildhauer Auguste Rodin hat sie die Akropolis Frankreichs genannt. Neben dem großartigen Skulpturenschmuck beeindrucken vor allem die weltberühmten farbstarken Glasfenster der monumentalen Bischofskirche. Nach der Besichtigung Fahrt nach Paris und Heimflug nach Wien 20.15 – 22.10 Uhr. 240 km.

8 Tage Flug/Bus/Halbpension

Freitag, 15.07. – Freitag, 22.07. 2022

Pauschalpreis: € 1890,-

Einbettzimmerzuschlag: € 260.-

Leistungen:

Linienflüge incl. aller Gebühren, Busfahrt wie im Programm angegeben, Hotels*** in Rouen, Bayeux, Mont-St-Michel und Le Mans mit Frühstück und Abendessen, alle Besichtigungen und Ausflüge wie beschrieben, drahtlose Audiosysteme, Reiseleitung Johannes Grumet.

Nicht inkludiert: Eintrittsgebühren, Reiseversicherung

Mindestteilnehmerzahl: min. 10/max. 18 Personen

Wir raten Ihnen zum Abschluß einer Reiseversicherung !