"Breslau und die Friedenskirchen in Schlesien"

Mi, 12.04. – So, 16.04. 2023

1. Tag: Wien – Breslau

Fahrt von Wien via Brünn nach Pardubitz mit seinem wunderschönen Stadtplatz mit dem Rathaus und zahlreichen schönen Bürgerhäusern, sowie dem prächtigen Schloß, das das Ostböhmische Museum beherbergt. Weiterfahrt in die schlesische Metropole Breslau.

2. Tag: Breslau

“Schlesiens Metropole“ Breslau blickt auf eine lange und reiche Geschichte zurück. Bischofssitz und Universitätsstadt, wurde die Stadt im Mittelalter auch eine bedeutende Marktstadt. Wir besuchen die Dominsel mit der beeindruckenden Kathedrale, den Kloster- und Kirchenbauten, spazieren über die Sandbrücke zur Marienkirche auf dem Sande mit zahlreichen schönen Altären, danach weiter zum Ring mit dem herrlichen Rathaus und besuchen die Universität mit der berühmten Aula Leopoldina und dem Oratorium Marianum.

3. Tag: Schweidnitz, Hirschberg und Jauer

Zu den Beschlüssen des Westfälischen Friedens 1648 gehörte auch das Zugeständnis an die schlesischen Protestanten, drei „Friedenskirchen“ zu bauen: in Glogau (kriegszerstört), Schweidnitz und Jauer. Allerdings musste eine ganze Reihe von Bedingungen erfüllt werden: Steine und Ziegel waren als Baumaterial verboten, nur Holz, Lehm und Stroh durften verwendet werden. Die Kirchen mit Türmen oder Glocken zu versehen, war ebenfalls nicht gestattet. Als Standorte kamen nur Plätze außerhalb der Stadtmauern in Frage. Die Bauzeit durfte ein Jahr nicht überschreiten. Die Baukosten hatte die Gemeinde zu tragen. Die Schweidnitzer Kirche wurde nach einem Entwurf des Breslauer Architekten Albrecht von Saebisch (1610–1688) gebaut. Grundsteinlegung war am 23. August 1656. Nach nur zehn Monaten Bauzeit konnte am 24. Juni 1657 der erste Gottesdienst gefeiert werden. Die als eine Fachwerkkonstruktion errichtete Kirche hat eine Fläche von ca. 1.090 m² und bietet Platz für ca. 7500 Personen, darunter etwa 3000 auf Sitzplätzen. Die Innenausstattung ist im Stil des Barock gehalten. Die Friedenskirche von Jauer wurde wiederum von Albrecht von Saebisch 1651 errichtet und bietet 5500 Besuchern Platz. Dann geht es weiter nach Hirschberg mit der evangelischen Gnadenkirche „Zum heiligen Kreuz“, die in den Jahren 1709 bis 1718 nach dem Vorbild der Stockholmer Katharinenkirche errichtet wurde.

4. Tag: Breslau und Trebnitz

Heute besuchen wir in Breslau die berühmte Jahrhunderthalle, eine von 1911 bis 1913 in Breslau nach einem Entwurf des Architekten und Stadtbaurates Max Berg errichtete Veranstaltungshalle aus Stahlbeton. Gemeinsam mit der im Jahre 1948 vor dem Haupteingang der Halle aufgestellten Iglica, einer ca. 100 m hohen Nadel, zählt die Jahrhunderthalle zu den Wahrzeichen der Stadt Breslau. Seit dem Jahr 2006 gehört die Halle zum UNESCO-Weltkulturerbe. Danach bewundern wir die herrlichen Kostbarkeiten im Breslauer Nationalmuseum und machen dann einen Ausflug nach Trebnitz zur wundervollen Klosterkirche der heiligen Hedwig, 1202 von Herzog Heinrich I. als erstes Zisterzienserinnenkloster Schlesiens auf Wunsch seiner Gemahlin Hedwig von Andechs gegründet. Nach ihrem Tod 1243 wurde die bereits zu Lebzeiten heiligmäßig verehrte Herzogin Hedwig von Andechs in der Klosterkirche bestattet. Nach der Heiligsprechung 1267 erfolgte die Übertragung ihrer Gebeine in das Hedwigsgrab in der Südapsis der Kirche, die kurze Zeit später zu einer Kapelle erweitert wurde, die Hedwigs Enkel Wladislaus stiftete. 1679/80 erhielt das Hedwigsgrab seine heutige prunkvolle Gestalt. Neben dem Hedwigsgrab fand die letzte Schlesische Piastin Charlotte von Brieg ihre letzte Ruhestätte.

5. Tag: Breslau – Wien

Die Heimfahrt führt uns heute nach Königgrätz, berühmt durch die verheerende Niederlage der Österreicher 1866. Der Hauptplatz wird von zahlreichen schönen Adelspalais und Bürgerhäusern gesäumt, besondere Beachtung verdient der Dom mit prächtiger Ausstattung. Anschließend Heimfahrt nach Wien.

5 Tage Bus/Halbpension

Mittwoch, 12.04. – Sonntag, 16.04. 2023

Pauschalpreis: € 1090,-

Einbettzimmerzuschlag: € 170.-

Leistungen:

Busfahrt wie im Programm, Hotel **** mit Frühstücksbuffet und Abendessen, alle Besichtigungen und Ausflüge wie beschrieben, drahtlose Audioguides, Reiseleitung Johannes Grumet und örtliche Reisebegleitung.

Nicht inkludiert: Eintrittsgebühren, Reiseversicherung

Mindestteilnehmerzahl: min. 10/max. 18 Personen

Wir raten Ihnen zum Abschluß einer Reiseversicherung !