"Auf den Spuren Andrea Palladios"

Zu den schönsten Villen des großen Renaissancearchitekten

Montag, 11.10. – Sonntag, 17.10. 2021

Der erst mit unglaublicher Mühe sich an den Alten herangebildet, um sie alsbald durch sich wiederherzustellen !“ (J. W. v. Goethe über Palladio, den Erneuerer der antiken Baukunst)

 

1. Tag: Wien – Treviso

Fahrt von Wien via Graz und Udine nach Concordia Sagittaria, wo wir den Dom mit den römischen Ausgrabungen und dem herrlich freskierten Baptisterium besuchen. Abends erreichen wir Treviso.

 

2. Tag: Treviso

Fahrt von Treviso Richtung Venedig zur Villa Foscari, genannt „La Malcontenta“, einer der großartigsten Schöpfungen Palladios, für Niccolo und Luigi Foscari 1560 fertiggestellt. Danach erreichen wir die Villa Badoer in Fratta Polesine, die Palladio auf Geheiß des venezianischen Senators und Capitanos von Bergamo, Francesco Badoer, bis 1563 errichtete. Hier wurden durch Palladio erstmals wesentliche gestalterische Prinzipien des venezianischen Villenbaues formuliert und damit quasi ein Musterbeispiel für zahlreiche Nachfolgebauten errichtet. Danach geht es nach Padua, wo wir nach einem Stadtspaziergang die herrlichen Fresken Giottos in der Scrovegni-Kapelle genießen.

 

3. Tag: Treviso

Die Villa Emo in Fanzolo di Vedelago war noch bis 2004 im Besitz der Familie Emo, für welche Palladio die Villa mit monumentalem Vorbau und breiter Zugangsrampe erbaute. Danach erreichen wir Masér mit der berühmten Villa Barbaro, an der neben Palladio auch Alessandro Vittoria und Paolo Veronese mitarbeiteten. In Possagno besuchen wir den monumentalen Tempelbau Canovas, den er nach dem Vorbild des römischen Pantheon errichtete. Die wundervoll gelegene Abbazia di Santa Maria di Follina weist noch ihren eindrucksvollen romanischen Kreuzgang mit seinen „Knotensäulen“ auf.

 

4. Tag: Treviso – Vicenza

Zunächst besuchen wir heute den Dom von Castelfranco Veneto mit Giorgiones wundervoller „Madonna di Castelfranco“. Die riesige Villa Pisani oder Nazionale in Strá ähnelt bereits eher einem absolutistischen Herrscherbau als einer Landvilla. In den endlosen Raumfluchten wandelt man auf den Spuren der Serenissima und Napoleon Bonapartes. Ähnlich prachtvoll wie die Villa Nazionale präsentiert sich die monumentale Villa Contarini in Piazzola sul Brenta. Das mittelalterliche Zentrum von Marostica wird von mächtigen Mauerzügen umgürtet und blieb hervorragend erhalten. Abends Ankunft in der Palladio-Stadt Vicenza.

 

5. Tag: Vicenza

Das vielleicht bekannteste Werk Andrea Palladios ist wohl die weltberühmte Villa Capra, genannt „La Rotonda“, in den späten 60er Jahren des 16. Jahrhunderts für Paolo Almerico geplant und auf einem Hügel im Randbereich von Vicenza errichtet. Um die Sala Centrale gruppieren sich vier gleichförmige Raumteile, welche nach außen von vier gleichermaßen ausgerichteten Fassaden abgeschlossen werden. Hier offenbart sich das ganze Raumgefühl des genialen Architekten. Gleich in der Nachbarschaft erhebt sich die Villa Valmarana „ai nani“ mit ihren Zwergenfiguren auf den Balustraden und herrlichen Fresken von Tiepolo im Inneren. Danach geht es nach Thiene zur Villa Godi, Palladios erste große Villa, die daher noch in der Tradition der venezianischen Stadtpaläste steht. Etwas oberhalb erhebt sich die Villa Piovene, 1539/40 errichtet und von Palladio um 1570 um die vorgezogene Loggia mit ionischem Säulenportikus erweitert. Im Zentrum des Ortes wiederum ragt die Villa oder besser das Castello Porto Colleoni empor, ein Bau der Elemente der gotischen Fortifikationskunst mit jenen der venezianischen Palastarchitektur vereint.

 

6. Tag: Vicenza

Vicenza ist die Stadt Palladios schlechthin. Auf der Piazza die Signori erhebt sich seine genial geplante Basilika. Die 1571 von Palladio begonnene Loggia del Capitano war als Residenzbau gedacht, wurde jedoch niemals vollendet. Das weltberühmte Teatro Olimpico wurde von Palladios Epigonen Vincenzo Scamozzi vollendet. Weitere bedeutende Höhepunkte der Stadt sind Santa Corona mit Bellinis „Taufe Christi“, San Lorenzo mit seiner Tafelfassade und der Dom Santa Maria Maggiore mit seiner Fassade aus dem Jahr 1467. Zum Abschluß führt uns ein Ausflug zur Wallfahrtskirche auf den Monte Berico mit großartigen Ausblicken auf die Umgebung Vicenzas.

 

7. Tag: Vicenza– Wien

Heimfahrt via Udine und Graz nach Wien.

7 Tage Bus/Halbpension

Montag, 11.10. – Sonntag, 17.10. 2021

Pauschalpreis: € 1480,-

Einbettzimmerzuschlag: € 220.-

Leistungen:

Busfahrt wie im Programm, Hotels**** mit Frühstücksbuffet und Abendessen in Treviso und Vicenza, alle Besichtigungen und Ausflüge wie beschrieben, drahtlose Audioguides, Reiseleitung Johannes Grumet

Nicht inkludiert: Eintrittsgebühren, Reiseversicherung

Mindestteilnehmerzahl: min. 10/max. 18 Personen

Wir raten Ihnen zum Abschluß einer Reiseversicherung !